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Quartett-Regeln (7 Familien)
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Quartett-Regeln (7 Familien)

Quartett-Regeln (7 Familien) klar erklärt: Vorbereitung, Spielablauf, Punktewertung und Varianten, mit unseren Tipps für den Einstieg.

Aktualisiert am 13. Januar 2026

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Das Spiel der "7 Familien" (französisches Quartett) ist ein sehr einfaches Familienkartenspiel für 2 bis 6 Spieler, das ab drei oder vier Mitspielern besonders gut funktioniert. Es benötigt ein spezielles Kartenset mit 42 Karten, die in sieben Familien mit je sechs Personen aufgeteilt sind.

Ziel des Spiels

Ziel ist es, möglichst viele vollständige Familien zu sammeln. Wer am Ende die meisten kompletten Familien vor sich liegen hat, gewinnt.

Vorbereitung

In der hier beschriebenen Variante teilt der Geber jedem Spieler acht Karten aus. Die restlichen Karten werden verdeckt als Talon in die Tischmitte gelegt. Meist beginnt der Spieler links vom Geber.

Spielablauf

Wer an der Reihe ist, wählt einen Mitspieler aus und fragt ihn nach einer ganz bestimmten Karte, indem er Familie und Person nennt — zum Beispiel: "In der Familie Martin hätte ich gern die Mutter." Es wird nie nach einer ganzen Familie oder aufs Geratewohl gefragt.

Besitzt der gefragte Spieler diese Karte, muss er sie herausgeben und darf sie nicht zurückhalten; der Fragende ist danach erneut an der Reihe und darf weiterfragen. Hat er sie nicht, antwortet er "Ziehen!", der Fragende nimmt eine Karte vom Talon und die Reihe geht weiter.

Sobald ein Spieler alle sechs Karten einer Familie beisammen hat, legt er sie offen vor sich ab. Eine abgelegte Familie bleibt sichtbar auf dem Tisch und wird nicht mehr nachgefragt.

Verbreitet ist außerdem eine einfache Konvention, die unnütze Fragen verhindert: Man fragt nur nach einer Karte aus einer Familie, von der man selbst schon mindestens eine Karte besitzt.

Punktewertung und Spielende

Es gibt keine Kartenpunkte und keine versteckten Werte: Gezählt werden nur die abgelegten vollständigen Familien, jede zählt als eine Familie. Die Partie endet, wenn alle Familien abgelegt sind oder keine sinnvollen Fragen mehr möglich sind. Dann vergleicht man die Anzahl der Familien; wer die meisten hat, gewinnt. Bei Gleichstand kann man es beim Unentschieden belassen oder eine weitere Runde spielen.

Verbreitete Varianten

Die Varianten betreffen vor allem die Anzahl der ausgeteilten Karten und die Frage, ob man nach einer erfolglosen Frage sofort abgeben muss — hier gilt die Fassung mit acht Karten pro Spieler. Auch die Konvention, nur nach Familien zu fragen, von denen man bereits eine Karte hat, ist eine solche Hausregel.

Ein Stück Geschichte

Das Spiel gehört zu den großen Klassikern der Familienkartenspiele und wird vor allem deshalb geschätzt, weil es das Gedächtnis schult: Jede Antwort — eine abgegebene Karte ebenso wie ein "Ziehen!" — verrät schon etwas über die Blätter der Mitspieler.

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Anfängerfehler, die man vermeiden sollte

Der häufigste Anfängerfehler ist es, aufs Geratewohl zu fragen, statt eine genau benannte Karte bei einem bewusst gewählten Mitspieler zu erfragen. Ebenso typisch: sich die Antworten der anderen nicht zu merken, obwohl gerade sie die besten Hinweise liefern, und vollständige Familien in der Hand zu behalten, statt sie sofort abzulegen.

FAQ

  • Wie viele Karten gibt es im Spiel des Quartett?

Das Spiel des Quartett enthält 42 Karten.

  • Wie viele Familien gibt es im Spiel des Quartett?

Es gibt sieben Familien im Spiel des Quartett.

  • Wie viele Karten bekommt man im Spiel des Quartett anfangs?

Jeder Spieler bekommt im Spiel des Quartett anfangs acht Karten.

  • Was ist das Ziel des Spiels?

Möglichst viele vollständige Familien zu sammeln und abzulegen. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten kompletten Familien vor sich liegen hat.

  • Wie viele Spieler können mitspielen?

Zwei bis sechs Spieler; besonders angenehm ist das Spiel zu dritt oder zu viert.

  • Darf man nach einer beliebigen Karte fragen?

Man muss immer eine genau benannte Karte bei einem bestimmten Mitspieler erfragen, also Familie und Person nennen. Am einfachsten ist die verbreitete Konvention, nur nach Karten aus einer Familie zu fragen, von der man selbst schon mindestens eine Karte besitzt.

  • Was passiert, wenn der gefragte Spieler die Karte besitzt?

Er muss sie herausgeben und darf sie nicht verstecken. Der Fragende bleibt an der Reihe und darf gleich die nächste Karte erfragen.

  • Und wenn er sie nicht hat?

Dann antwortet er "Ziehen!", der Fragende nimmt eine Karte vom Talon, und die Reihe geht an den nächsten Spieler weiter.

  • Wann legt man eine Familie ab?

Sobald man alle sechs Karten einer Familie beisammen hat. Sie wird offen vor dem Spieler abgelegt und bleibt dort sichtbar liegen.

  • Wie wird gezählt?

Es gibt keine Kartenwerte: Jede abgelegte vollständige Familie zählt als eine Familie, mehr wird nicht gerechnet.

  • Was passiert bei Gleichstand?

Man kann das Unentschieden stehen lassen oder eine weitere Runde spielen, um die Entscheidung zu suchen.

  • Was tun, wenn der Talon aufgebraucht ist?

Die Partie läuft weiter, solange noch sinnvolle Fragen möglich sind. Danach zählt man einfach die bereits abgelegten Familien.

  • Warum schult das Spiel das Gedächtnis?

Weil jede Antwort Informationen preisgibt: Wer eine Karte abgeben musste, verrät damit ebenso etwas über sein Blatt wie derjenige, der "Ziehen!" sagen muss. Wer sich diese Hinweise merkt, fragt beim nächsten Mal gezielter.

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Quellen: Offizielle Spielregeln und Verlage. Zuletzt geprüft: 13. Januar 2026. https://www.regles.com/jeux-cartes/7familles.html